Nach 6 Tagen fernab der Zivilisation, ohne Handy, Internet und mit nur 5 Stunden Strom am Tag und nach einer recht ruppigen 2,5 stündigen Bootsfahrt hat uns das Festland wieder.
Und wir können nur sagen, wir waren auf Koh Rong ziemlich nah am Paradies. Wir kommen zwar erst noch nach Thailand, aber ich glaube es war wie die thailändischen Inseln vor 25 Jahren.
Auf der riesigen Insel gab es 5 Bungalowanlagen in und um das kleine Khmerdorf im Südosten der Insel. Die Einheimischen betreiben dort son paar kleine Shops und Restaurants, wo man abends an Tischen am Strand für wenige Dollar leckerstes Amok-Curry, Luk Lak Beef oder ein Kaeng Sach Mourn und wie überall in Südostasien günstiges Bier bekommt. Und das Beste, im Gegensatz zu dem teuren Zeug in Australien schmeckt das Bier sogar. Nebenbei kreuzen vor einem nen paar arbeitende Wasserbüffel und die einheimischen Kinder spielen (man sollte aber aufpassen, in der Nacht vor unserer Abfahrt wurde ein Backpacker, war wahrscheinlich betrunken, beim Büffel ärgern ziemlich übel aufgespiesst und konnte erst 2 Stunden später von einem Schnellboot der Fernsehcrew (Erklärung folgt unten) ans Festland gebracht werden. Laut dem südafrikanischen Tauchlehrer der Insel sei es wohl in Anbetracht der medizinischen Versorgung hier nicht gerade gut um ihn bestellt, naja, auch in Australien werden komischerweise immer die Betrunkenen von Krokodilen gegessen, kann mir ja eigentlich nix passieren).
In jedem Fall hat die Insel echt einiges zu bieten. Nen kleinen Fußmarsch durch den Dschungel, kilometerlange weiße Strände mit Azurblauem Wasser und dem Feinsten unter den Füßen quietschenden Sand. Und dies nur eben diesen kleinen Fußmarsch durch den Dschungel vom Dorf entfernt. Und das Beste, zwar gibt es wegen der begrenzten Anzahl an Hütten eh immer nur so 100 Backpacker auf der Insel, da die meisten aber scheinbar so abgrundtief faul sind, teilt man sich dann so einen 4 km Strand mit 6-8 anderen. Einziger Wermutstropfen war, dass der etwas längere Weg auf die andere Seite der Insel zum noch schöneren 7km Strand geschlossen war bzw. vom Militär bewacht wurde, da dort gerade sowas ähnliches wie französisches Dschungelcamp (daher die Fernsehcrew) gedreht wurde. Soviel zum Thema, die Dschungelcampbewohner seien fernab jeglicher Zivilisation.
Tagsüber also chillen, baden, lesen und abends dann essen und trinken. Und wenn dann um 0 Uhr die Generatoren ausgingen und die Insel in vollkommender Dunkelheit versank, den Bootssteg vor und ins Wasser gesprungen. Die haben dort nämlich fluoreszierende Algen die wie kleine Perlen bei jeder Bewegung im Wasser zu leuchten beginnen. Echt nen abgefahrenes Schauspiel.
Wie ihr euch also vorstellen könnt, nicht der allerschlechtese Ort um dort seinen Geburtstag zu verbringen.
Wer also mal in Südostasien ist, ab nach Koh Rong. Die Regierung will zwar die Insel langsam touristisch erschließen und hat auch schon nen Masterplan ausgearbeitet mit Flughafen, mehreren Resorts und dergleichen. Da die Bauarbeiten aber eigentlich schon 2009 beginnen sollten, bisher aber eher garnix davon zu zu sehen ist, kann man mal getrost davon ausgehen, dass es dort noch nen Weilchen so paradiesisch ursprünglich bleibt.
Nu sind wir wieder in Phnom Penh, morgen gehts dann weiter nach Battambang und von dort dann mit dem Boot weiter nach Siem Rap. Nen bisschen Kultur muss hält auch sein.
Auf wiedersehen
Jule & Coco
























unglaublich - also bis auf diese büffel sieht da ja wirklich alles supi aus - aber passt auf, dass die anderen 6-8 strandbesucher ihre handtücher nicht direkt neben euch legen ....ist ja echt wenig platz da. oh - bei der kälte hier wünschte ich, wir vier könnten auch da sein - natürlich weit genug entfernt! lg ossi
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