Liebe Grüsse in die Heimat schicken wir aus Kambodscha, genauer gesagt Sihanoukville. Wir haben wegen des vietnamesischen Neujahrsfests unsere Pläne geändert und sind etwas früher nach Kambodscha übergesetzt. In Vietnam herrschte in den letzten Tagen Ausnahmezustand, alle waren am feiern, die Unterkünfte am Meer wurden knapp, Es fuhren weniger Busse und die, die fuhren, waren voll. Deswegen lieb uns nur die recht beschauliche Lösung, mit dem Boot von Chau Doc nach Phnom Penh überzusetzen und dort sofort den Bus nach Sihanoukville zu nehmen. Blöd nur, dass auch in Kambodscha chinesisches Neujahrsfest ist und wir am ersten Abend kurz davor standen, obdachlos zu sein. Ein verrückter Franzose hat uns dann aber noch ein Zimmer geben können, pouh.
Unsere letzten Tage in Vietnam waren wir im Mekong-Delta, zunächst in Vinh Long, wo wir die erste Nacht auf einer der Mekonginseln einen Homestay gemacht haben, also bei einer Familie wohnten. Wir haben Räder von ihnen bekommen und konnten die Insel erkunden, eine Mischung aus Spreewald und Laubenkolonie. Am nächsten Morgen sind wir wieder in aller Herrgottsfrühe aufgestanden, um uns zu einem Floating Market schippern zu lassen. Der war wegen Neujahr aber schon ziemlich klein, im Grunde wurden nur Melonen verkauft. Die Tour war aber dennoch total schön. Den zweiten Tag haben wir in der Stadt selber verbracht, die nur aus Markt zu bestehen scheint. Da gabs etwas mehr als nur Wassermelonen und der Markt dauerte bis tief in die Nacht, ebenso wie die zahlreichen Karaokeparties. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten sind wir am nächsten Tag nach Chau Doc gekommen, eine beschauliche Kleinstadt, in der wir den offiziellen Beginn der Neujahrsfeierlichkeiten, Umzug der Drachenwagen (wie Karneval nur alle sind Drachen) und ein echt imposantes Feuerwerk, von unserem Hotelbalkon aus beobachten konnten.
Nun sind wir also schon ein Land weiter, verrückt :) Vietnam hat uns echt gut gefallen, nachdem wir herausgefunden haben, wie wir die Touristenmassen vermeiden und etwas abseits bleiben können. Obwohl wir vorher viel gegenteiliges gehört haben, die Menschen, die wir getroffen haben, waren alle unglaublich nett und bei den Kindern ist man eine Art Superstar, man ist die ganze Zeit am winken.
Sihanoukville gefällt uns gar nicht. Hier sieht's in etwa so aus, wo wir uns Phuket vorstellen. Alles voller Reisender, erstaunlich viele Alleinreisende alte Männer sind auch dabei. Abgesehen davon wohnen hier unglaublich viele Westler, so dass wir bislang noch nicht wirklich echtes Khmeressen finden konnten. Naja, wir fahren gleich nach Kho Rong, eine Insel zwei Stunden entfernt vom Festland. Da passen hoffentlich nicht so viele Touris rauf. Da chillen wir dann mal 5 Tage, denn ob ihrs glaubt oder nicht, reisen macht müde ;)
Liebe Grüße und Prost Neujahr
Coco und Jule
Homestay





























Wassermelonen - geil!
AntwortenLöschenHoffe der Oberlippenschnäuzer bleibt auch in Berlin stehen.
AntwortenLöschenUnd warum guckt der kleine Junge dir so in den Po, Corinna?
lecker sehen sie aus eure kochkünste und wirklich spannend eure berichte bezüglich des tourismus. ich habe gerade mit meinem lk das thema durch da habe ich des öfteren von euch erzählt - jetzt wissen meine gläubigen schüler endlich, wo überall das paradies ist.... . wirklich wieder richtig schöne bilder ... klar kann man da bestimmt toll geburtstag feiern - auch wenn das nicht einreißen sollte! du kannst doch deinen armen bruder nicht hängen lassen...aber keine angst; den werden wir schön am samtag feiern! passt weiter gut auf euch auf! lg und achtet drauf, dass jule nicht im dschungel-camp landet ossi
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